![]() Life-Natur Projekt LIFE2002NAT/D/8458 |
![]() |
„Raus aus dem Rohr, rein in die Wiese“: |
Der Fuhrbach wurde von Dezember 2002 bis Januar 2003 wie
vorgesehen in zwei Bauabschnitten auf einer Länge von 400 m renaturiert
und in einen naturnahen Zustand rückgeführt, das heißt,
aus der Verrohrung genommen und in Mäander gelegt.
|
|
|
Bei der Flutung im März 2003: "alles fließt" (Heraklit)
|
|
Nach der Renaturierung im Juli 2003; wenig Wasser nach langer Trockenheit |
Lageplan für den Umlaufgraben (Ingenieur-Team 2005, verändert) |
|
Zeitungsartikel zur Flutung des Fuhrbach, Freie Presse, 13.03.2003 (gekürzt): Nach 30 Jahren im Betonrohr: Fuhrbach zurück im alten
Bett
Pabstleithen. Seit 30 Jahren stoßen die Forellen,
die von der bayerischen Regnitz kommend, im Dreiländereck gegen den
Strom den Wolfsbach hochschwimmen, um im Pabstleithener Fuhrbach zu landen,
an Grenzen. Es war 1974, als das Militär den heiklen Grenzstreifen
endgültig abgeriegelt und für seine Zwecke umgebaut hat. Der
Fuhrbach wurde damals aus seinem natürlichen Bett geholt und in ein
Betonrohr gezwängt. An dieser Röhre ist für die Forellen
Schluss. Sie schwimmen nur durch offene Gewässer. Heute Vormittag
können sie die Grenze erstmals wieder überwinden: In den letzten
Monaten wurde der alte Bachverlauf freigeschaufelt. heute wird das Bett
des alten-neuen Fuhrbaches geflutet. Er schlängelt sich 550 Meter
lang durch das Naturschutzgebiet in Pabstleithen bis hinauf in ein Waldstück,
wie zuletzt vor 30 Jahren. Das Betonrohr hat seine Schuldigkeit getan und
bleibt nur noch in der Erde, um das Wasser der Wiesen aufzunehmen.
|
|
| Alle Fotos, die nicht anders gekennzeichnet sind, stammen von Christine Schmidt und Robert Vandré (Schmidt & Partner GbR) und unterliegen dem Copyright. Sollten Sie daran interessiert sein, diese Fotos in irgendeiner Weise als Reproduktion oder digital zu verwenden, setzen Sie sich bitte mit den Fotografen in Verbindung. |
|
| Startseite, Inhalt | Bilder und Berichte | Kontakt: ![]() |